Den Klimawandel einzudämmen und Biodiversität zu erhalten ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Dafür brauchen wir eine Veränderung unserer gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Häufig wird es so dargestellt, als würden nicht die Klimakrise und der Verlust intakter Ökosysteme unsere Wirtschaft gefährden und schädigen, sondern so als ob die eigentliche Bedrohung darin bestünde, die Zerstörung und Destabilisierung mit entsprechenden Regulierungen zu begrenzen.
Der Globale Risikoreport des Weltwirtschaftsforums 2026 spricht eine gänzlich andere Sprache. Die größten Risiken für die Wirtschaft der nächsten 10 Jahre sind demnach:
1. Extremwetterereignisse
2. Artensterben und Kollaps der Ökosysteme
3. Kritische Veränderungen der Erdsysteme
4. Fehl- und Desinformation
5. Nachteilige Folgen von künstlicher Intelligenz
Einmal mehr wird die Einschätzung bestätigt: Der Klimawandel und das Artensterben gefährden unsere Wirtschaft und damit unseren Wohlstand und unseren Lebensstandard.
Eine gute und kurze Übersicht, wo wir in Sachen Klimakrise und deren Lösung stehen, gibt der aktuelle Klima-Report der Scientists for Future Mainz.
Die nötige Transformation unseres gesellschaftlichen Handelns muss kraftvoll und schnell sein, um das Erforderliche bewirken zu können.
Diese großen Herausforderungen müssen auf allen politischen Ebenen, international, national, föderal und kommunal gemeistert werden. Jede mögliche Entscheidung muss uns der Klimaneutralität näher bringen.
Aus diesem Grunde wollen wir die gesellschaftliche Transformation zu Klimaneutralität im Wahlkampf zur Landtagswahl 2026 in Rheinland-Pfalz zum entscheidenden Thema machen.
Wir (Link zu Transparenzhinweis unten) haben dazu alle Direktkandidierenden für den Landtagswahlkreis 30 (Bingen am Rhein mit den Verbandsgemeinden Gau-Algesheim, Rhein-Nahe und Sprendlingen-Gensingen) gebeten, unseren klimapolitischen Fragebogen zu beantworten.
Alle 10 Direktkandidierenden haben unsere Fragen beantwortet.
Beim Klimagespräch am Donnerstag, den 5. März 2026 ab 19:30 im Stadtteilzentrum ZwoZwo in Bingen-Bingerbrück werden wir Ihnen die Methode und Ergebnisse unserer Auswertung der Antworten vorstellen.
Hierzu und zu anschließender Diskussion laden wir Sie sowie die Direktkandidierenden herzlich ein.
Unsere fünf Fragen:
Hier finden Sie die vollständigen, nicht pseudonymisierten Antworten der Kandidatinnen und Kandidaten jeweils in der Reihenfolge unseres Rankings (bei Ranggleichheit alphabetisch).
Antworten und Erläuterungen je Frage hatten wir auf 1.500 Zeichen inklusive Leerzeichen begrenzt.
2. Energiespeicher und Netzstabilität
3. Wärmewende im Gebäudebestand
„Klimapolitischer Fragebogen zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026“ weiterlesen


