Parallelen zwischen der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie und der Bekämpfung der menschengemachten Erderhitzung

Karikatur mit freundlicher Genehmigung von Guido Kühn (Twitter: @ProfGuidoKuehn)

Die Corona-Pandemie begleitet uns nun seit zwei Jahren, zu Beginn erlebten wir eine Politik, die verhältnismäßig schnell reagiert hat, und eine Bevölkerung, die sich sehr solidarisch verhielt. In der Wissenschaft stellte sich die Frage, inwieweit dies auch für die Klimabewegung Hoffnung gibt. Leider ist diese Hoffnung nicht eingetreten.

Wir erleben, dass es sowohl in der Pandemie- wie auch Klimaerhitzungsbekämpfung erhebliche Kommunikationsdefizite gibt: angefangen von unpräziser medialer Berichterstattung bis zur gezielten Verbreitung von Desinformation auf verschiedenen Kanälen oder Diffamierungskampagnen gegen wissenschaftliche Forschung und gegen einzelne Wissenschaftler*innen. Als Scientists for Future – mit dem Ziel der Wissenschaftskommunikation – nehmen wir diese Ereignisse besorgt wahr.

Es ist hilfreich, die gängigsten Methoden der Desinformation zu kennen, um sie erkennen und benennen zu können. Dazu empfehlen wir Ihnen dieses Poster, das fünf häufige Desinformationsmethoden anschaulich darstellt: Pseudo-Experten, Logik-Fehler, Unerfüllbare Erwartungen, Rosinenpickerei und Verschwörungsmythen:
https://www.klimafakten.de/meldung/p-l-u-r-v-das-sind-die-haeufigsten-methoden-der-desinformation-neue-infografik-im

Gespräche im Bekanntenkreis über die Pandemie können ebenso frustrierend sein, wie Gespräche über die Erderhitzung. Daher erinnern wir an dieser Stelle an den „Spickzettel für Aktive“ der Psychologists / Psychotherapists for Future. Hier finden sich hilfreiche Tipps zur Gesprächsführung für schwierige Gespräche – egal ob Corona oder Erderhitzung: https://www.psychologistsforfuture.org/wp-content/uploads/2020/11/PsyFF-Spickzettel-fuer-Aktive-Nr-1-Basics-fuer-Gespraeche.pdf

Wir wissen:

„Das Widerlegen von Schwachsinn erfordert eine Größenordnung mehr Energie als dessen Produktion.“

(nach Alberto Brandolini)

Gleichzeitig erleben wir politische Maßnahmen, die willkürlich und kurzsichtig wirken und nicht durch angemessene Kommunikation begleitet werden. Aus diesem Grund fordert der Expertenrat der Bundesregierung zu COVID-19 in seiner 1. Stellungnahme unter anderem „Neben dem konsequenten Handeln ist stringentes Erklären entscheidend. […] Eine umfassende Kommunikationsstrategie mit nachvollziehbaren Erklärungen der neuen Risikosituation und der daraus folgenden Massnahmen ist essentiell. Die Omikronwelle läßt sich in dieser hochdynamischen Lage nur durch entschlossenes und nachhaltiges politisches Handeln bewältigen.

Im Ergebnis beobachten wir nun seit einigen Wochen auch in Bingen sogenannte „Spaziergänge“ als unangemeldete Versammlungen. Diese werden als liberal begründete Kritik an den aktuellen und geplanten, als übergriffig empfundenen Corona-Maßnahmen dargestellt. Dabei wird en passant die wissenschaftliche Methode – also der systematische Prozess, neue Erkenntnisse auf Basis von Beobachtung, Experiment, Analyse und Kritik zu gewinnen – insgesamt in Frage gestellt.

Der systematische wissenschaftliche Erkenntnisgewinn ist ein Produkt der Moderne, die mit der Aufklärung im 17. Jahrhundert ihren Anfang nahm und unsere heutige Gesellschaft in fast allen Lebens- und Gesellschaftsbereichen bestimmt. Die Moderne und die von ihr angestoßenen Veränderungen zu verdammen und deren Rückabwicklung zu fordern, gehört zum Kernbestand reaktionären Gedankenguts. Dieses wird vor allem von Gruppierungen am rechten Rand des politischen Spektrums vertreten.

So verwundert es nicht, dass auch in Bingen die AfD und die NPD für die Teilnahme an den „Spaziergängen“ geworben haben. Dabei handelt es sich um keinen Einzelfall, deutschlandweit wurde eine Unterwanderung und Instrumentalisierung der „Spaziergänge“ durch rechte und rechtsextreme Kräfte beobachtet.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen gerne den Beitrag aus der ZEIT empfehlen: Fuchs, Christian (2022): Ein inszenierter Aufstand. Wie Rechtsextreme versuchen, die Anti­Corona-­Proteste für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. In: Die Zeit 77 (3) vom 13.01.2022, S. 2. Online verfügbar unter:
https://www.zeit.de/2022/03/corona-proteste-rechtsextremismus-identitaere-bewegung

Und als Hintergrund zur Querfront-Bewegung empfehlen wir einen Artikel der Amadeu Antonio Stiftung: Ayyadi, Kira (2020): Die neue Querfront-Bewegung radikalisiert sich extrem schnell. Amadeu Antonio Stiftung (5.6.2020). Online verfügbar unter:
https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/die-neue-querfront-bewegung-radikalisiert-sich-extrem-schnell-58881/

Es ist zu befürchten, dass, wenn Covid-19 unseren Alltag nicht mehr so stark bestimmt wie aktuell, die Protestbewegung gegen die Corona-Maßnahmen ihre „Kritik“ als nächstes gegen die wissenschaftlich gebotenen Klimaschutz-Maßnahmen richten wird. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, Sie in diesem Newsletter auf eine Veranstaltung am kommenden Samstag aufmerksam zu machen:

Solidaritätskundgebung für Impfkampagne und Corona-Schutzmaßnahmen in Bingen

Das Aktionsbündnis „Buntes Bingen“ hat für Samstag, den 22. Januar 2022, auf dem Bürgermeister-Neff-Platz und rund um die Burg Klopp eine Solidaritätsveranstaltung angemeldet, um ein klares und positives Signal für die laufende Impfkampagne und für die Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen auszusenden.

Unter der Federführung des Vereins „Demokratie schützen – Grundgesetz achten e.V.“ findet ab 13:00 Uhr eine Kundgebung auf dem Bürgermeister-Neff-Platz statt, die gegen 13:45 Uhr in eine Menschenkette (mit Masken und Abstand) rund um die Burg Klopp übergehen soll.

Mehr Infos: https://www.demokratie-schuetzen.de/2022/01/14/aktionsbuendnis-buntes-bingen-ruft-bevoelkerung-am-22-januar-2022-zu-solidaritaetsbekundung-fuer-die-impfkampagne-und-einhaltung-der-corona-massnahmen-auf-menschenkette-an-burg-klopp/

Weiter möchten wir Sie auf eine Veranstaltung aufmerksam machen, die als Reaktion auf eine diffamierende Schlagzeile in der BILD-Zeitung entstanden ist. In Zusammenarbeit der Helmholtz-Gemeinschaft, der Hochschulrektorenkonferenz und der Max-Planck-Gesellschaft wird es um das „Verhältnis und Selbstverständnis von Wissenschaft und Journalismus in der Pandemie“ gehen. Auch hier sehen wir eine Übertragbarkeit auf den Klimaschutz:

28.01.2022, 12:30 Uhr im Livestream bei „BILD im Gespräch“. Eine Anmeldung ist hier möglich: https://event.bild.de/event/625bdcdb-17b7-44c7-99f3-d078d354aabf/summary

Zentraler Klimastreik Berlin am 22. Oktober

Fridays for Future aus Bingen und aus ganz Deutschland rufen zu den Koalitionsverhandlungen zur zentralen Demo in Berlin am 22. Oktober auf.

Beginn: 12 Uhr, Kanzleramt

Hier gibt es weitere Informationen: https://fridaysforfuture.de/ihr-lasst-uns-keine-wahl/

Die digitale Tagung muss bleiben!

Konferenzen im Netz schützen das Klima, sparen Geld – und sind inklusiver.

Ein Gastbeitrag von Timo Bollen und Heiko Brendel

In: Die Zeit 76, 14.10.2021 (42), S. 41. Online verfügbar unter https://www.zeit.de/2021/42/videokonferenzen-klimaschutz-tagungen-forschung-co2-reisen-kosten-digitalisierung, zuletzt geprüft am 14.10.2021.

Mittlere Septembertemperaturen im Raum Bingen, 1885-2021

Nachdem die Monatsmitteltemperatur des August 2021 an der Messstation Geisenheim mit 18,12 °C fast exakt dem entsprechenden langjährigen Monatsnormalwert der Jahre 1961 bis 1990 entsprach, lag der September 2021 mit 16,76 °C deutlich über dem Normalwert (14,66 °C). Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Geisenheim 1884/85 handelte es sich um den zehntwärmsten September. Den Temperaturrekord hält mit 23,27 °C der September 2003, gefolgt vom September 2020 mit 22,20 °C. Seit dem Jahr 2014 war jeder September in Geisenheim wärmer als der Mittelwert der Jahre 1961 bis 1990. Die drei kältesten Septembermonate in Geisenheim hatten die Jahre 1912 (10,2 °C), 1952 (11,5 °C) und 1925 (11,9 °C).

Klimastreik am 24.09.21

Es ist höchste Zeit zu handeln, um die schlimmsten Folgen der Klimakrise noch abzuwenden! Besonders jetzt, so kurz vor der Bundestagswahl ist es wichtig dies den Politikern und unseren Mitbürgern noch einmal ins Gedächtnis zu rufen.

Daher fordern wir Sie alle auf, sich am Freitag den 24.9. an den Demonstrationen zum globalen Klimastreik zu beteiligen!

In Bingen startet die Demo um
17:00 Uhr auf dem Speisemarkt

In der Umgebung finden ebenfalls Demos statt:

Bad Kreuznach
12:30 am Bahnhof

Mainz
14:00 Theodor-Heuss-Brücke

Geisenheim
15:00 Bahnhof

Waldalgesheim
10:00 (keine genaue Ortsangabe)

Weitere Orte:
https://www.klima-streik.org/

Posteraktion #KlimaFaktenBingen gestartet

Die Bundestagswahl naht. Die nächste Legislaturperiode wird entscheidend sein für eine politische Antwort auf die Klimakrise. Um auf die Themen Klima- und Umweltschutz aufmerksam zu machen, haben wir heute eine Posteraktion gestartet, unter dem Motto:

„Du hast die Wahl –
in Deinem Leben und in der Politik!“

Lesen Sie mehr darüber oder beteiligen Sie sich an dieser Posteraktion für Bingen: #KlimafaktenBingen

Wildromantische bewaldete Hänge, ein schimmernder Fluss ... Erholung gibt's auch ohne Flugzeug. KLIMA-FAKT: Ein Flug von Frankfurt nach Mallorca und zurück verursacht eine halbe Tonne CO2-Emissionen pro Person. Nachhaltig wären pro Person unter 1 Tonne CO2-Emissionen im ganzen Jahr – für alles! #KlimafaktenBingen - Du hast die Wahl – in Deinem Leben und in der Politik!
Einkaufen in Bingen unterstützt die Geschäfte vor Ort und spart CO2 – und ohne Auto spart man sich auch noch die Parkplatzsuche. KLIMA-FAKT: Einkaufen zu Fuß oder mit dem Fahrrad statt mit dem Auto verringert den CO2-Fußabdruck eines Einkaufs um bis zu 40 %. #KlimafaktenBingen - Du hast die Wahl – in Deinem Leben und in der Politik!
Do it yourself, ausleihen, reparieren und schenken – fühlt sich gut an und schützt das Klima. KLIMA-FAKT: Die Herstellung neuer Produkte verbraucht Ressourcen, ist oft energieintensiv und verursacht Emissionen. Am nachhaltigsten ist daher das Motto: "Nutze was Du hast." #KlimafaktenBingen - Du hast die Wahl – in Deinem Leben und in der Politik!
Fahrradfahren hält fit, macht Spaß und ist gut fürs Klima. KLIMA-FAKT Mit dem Rad vom Rhein-Nahe-Eck in die Rheinauen und zurück: Das spart gut 2 kg CO2 im Vergleich zur Autofahrt. #KlimafaktenBingen - Du hast die Wahl – in Deinem Leben und in der Politik!

Klima-Glücksrad in der Binger Fußgängerzone

An drei Samstagen vor der Bundestagswahl (28. August, 4. September und 18. September) sind wir jeweils von 10 bis 13 Uhr gemeinsam mit anderen Binger For-Future-Gruppen mit einem kleinen, mobilen Infostand in der Binger Innenstadt unterwegs.

Diesmal haben wir nicht nur Informationen zur Klimakrise dabei, sondern auch ein Glücksrad-Ratespiel: „Was spart wieviel Treibhausgase?“

Schauen Sie doch mal – möglichst autofrei – vorbei. Wir freuen uns über Ihren Besuch!

Gespräch am „Klima-Rad“


Eindrücke vom ersten, leider etwas verregneten Samstag.

klimafreundlicher Infostand-Transport
Trotz des nicht so schönen Wetters hatten wir die ganze Zeit zu tun.


Die Auflösung des Ratespiels und die Quellenangaben der zugrundeliegenden Studien gibt es auf einem Flyer. Wer mag, darf auch gern vorher „spicken“. 😉

(Und wer sich dafür interessiert, wie unser rollender Infostand zustandegekommen ist, hier gibt’s ein „Making-Of“.


Download: Der Flyer als druckbare PDF

Offener Brief für deutlichere klimabezogene Maßnahmen der Stadt Bingen

Lieber Oberbürgermeister, lieber Bürgermeister, liebe Dezernenten, liebe Fraktionsvorsitzende im Stadtrat Bingen,

Nun ist der Wahlkampf auch in Bingen angekommen. Ein besonders wahlkampfwirksames Thema in diesen Tagen ist der Klimaschutz. Plötzlich präsentiert sich jeder als aktiver Klimaschützer, und in der letzten Zeit waren einige Artikel in der AZ zu diesem Thema zu lesen, u.a. auch der Binger Oberbürgermeister Thomas Feser, der ordentlich austeilt gegen die anderen Parteien und leider auch gegen Bürger*innen, die sich mit viel Motivation für eine klimafreundlichere Stadt Bingen einsetzen.

Das ist schade, denn es gäbe so viel zu tun und wenn einer dem anderen die Schuld gibt, kommen wir nicht weiter.

Es ist sicher ein Erfolg, dass die Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung Bingen (TSB) und das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) Birkenfeld im Auftrag der Stadt vor fast 10 Jahren ein Klimaschutzkonzept entwickelt hat. Es ist aber seither nicht aktualisiert und auch kaum umgesetzt worden. 

Neulich, bei der Fahrraddemo „BIN radeln – aber sicher“ ging es bei weitem nicht nur um den Schwachpunkt „Bahnübergang am Starkenburger Hof“, sondern auch um viele andere kritische Stellen für den Radverkehr in Bingen, die ebenfalls angesteuert wurden. 

Nur um das richtigzustellen, alle im Bürgerentscheid ausgewiesenen Radunterführungen sahen gemeinsame Nutzung durch Fußgänger vor. Womit die auf der Fahrraddemo geäußerte Kritik auch auf diese Planung zutrifft. Darüber hinaus hatte sich der Bürgerentscheid zu diesem Thema an alle Bürger*innen gerichtet und wurde nicht allein durch die Initiatoren der Fahrraddemo entschieden.

Wir vermissen in diesem Zusammenhang in der öffentlichen Kommunikation und  Berichterstattung den Blick auf das große Ganze. Es entsteht der Eindruck, dass bei der Entwicklung einer klimafreundlichen Mobilität der Wegfall von Parkplätzen und generell die Schonung von Interessen der Autofahrer*innen im Fokus sind (siehe AZ vom 03.07.2021: „Radverkehr ins Rollen bringen“). 

Unsere Stadt wird aufgrund ihrer geografischen Lage besonders hart vom Klimawandel betroffen sein, siehe die Studie unter Beteiligung der TH Bingen „Welterbe Oberes Mittelrheintal von Klimawandel betroffen“ (AZ vom 29.06.2021). Wir brauchen nun ein schnelles, aktives Miteinander, um Lösungen für eine gemeinsame Zukunft trotz unausweichlichem Klimawandel zu entwickeln und zügig umzusetzen. 

Was die aktuelle Klima-Krise erfordert, sind keine inhaltsleeren Worthülsen noch Schuldzuweisungen und auch nicht der Verweis auf historische Pilotprojekte. Diese Krise, die uns noch härter treffen wird als die Corona-Pandemie, braucht Mut, Engagement, kreative Ideen und Durchsetzungsvermögen. 

Also, lieber Herr Feser, liebe Dezernenten und lieber Stadtrat: Sie haben es in der Hand, Bingen auf den Weg zu einer klimaverträglichen Stadt zu bringen. Nutzen Sie im Energiebereich den Rückenwind aus dem rheinland-pfälzischen Koalitionsvertrag und schaffen Sie kommunal die Voraussetzungen, dass die ambitionierten Ausbauziele für Photovoltaik und Windkraft lokal umgesetzt werden können. Ergreifen Sie im Verkehrsbereich die Initiative. Machen Sie Bingen zu einer radfahrfreundlichen Stadt, die den Binger Bürger*innen einen sicheren Radverkehr in und aus der Stadt ermöglicht und Bingen zu einer attraktiven Station für den zunehmenden Radtourismus macht. Setzen Sie auf ökologisch nachhaltige Formen des Tourismus. Binden Sie die Binger Bevölkerung und die Angehörigen der TH Bingen ein.

Machen Sie den Klimaschutz zum Ziel mit der höchsten Priorität in Ihren Fraktionen, damit die klimapolitischen Ambitionen nicht an fehlenden Mehrheiten scheitern. Dann kann die Stadt Bingen einen echten Beitrag leisten zu einer modernen Klimapolitik, die in allen Wahlprogrammen in verschiedener Form angesprochen wird, ob als „klimaneutrales Industrieland“ oder unter den Stichworten „Lebensgrundlagen schützen“, „klimaneutrales Deutschland“ oder auch „Klima- und Umweltschutz durch Innovation“. 

Wir als zivilgesellschaftliche Gruppen befürworten jedenfalls deutlichere klimabezogene Maßnahmen der Stadt Bingen z.B. in den Bereichen Mobilität, Bauen und Energie. Wir rufen die Binger Stadtpolitik auf, sich zusammenzuraufen und solche Maßnahmen auf den Weg zu bringen, gemeinsam mit den Bürger*innen und Unternehmen, die hier längst schon weiter sind als die Politik. 

Parents for Future Bingen

Scientists for Future, RG Bingen

Fridays for Future Bingen

Churches for Future Bingen

„Mit diesem Plan verfehlt Rheinland-Pfalz seinen Beitrag zum 1,5 Grad Ziel“

Zusammen mit anderen Scientists for Future und Klimaschützern aus Rheinland-Pfalz haben wir heute ein Statement zum Koalitionsvertrag der neuen Ampelregierung veröffentlicht.

Ergebnis: Der Koalitionsvertrag enthält zwar bereits einige gute Ansätze, diese sind jedoch insgesamt (noch) nicht ausreichend zur Einhaltung des CO2-Restbudgets für Rheinland-Pfalz. Das CO2-Budget ist die Menge CO2(-Äquivalente), die insgesamt noch ausgestoßen werden darf, wenn die 1,5-Grad-Grenze mit 50 %iger Wahrscheinlichkeit eingehalten werden soll.

Hier geht’s zum kompletten Statement:
https://klimawahlen.de/rlp/statement-zum-koalitionsvertrag/