Klimapolitischer Fragebogen zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026

Das Rating der Antworten der Direktkandidierenden des Wahlkreises 30 (Bingen am Rhein)auf den klimapolitischen Fragenbogen von Scientists for Future Bingen

Beim Klimagespräch am Donnerstag, den 5. März 2026 haben wir die Methode und Ergebnisse unserer Auswertung der Antworten vorgestellt.

Die Folien des Vortrags können Sie hier herunterladen:

Warum haben wir das gemacht?

Den Klimawandel einzudämmen und Biodiversität zu erhalten ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Dafür brauchen wir eine Veränderung unserer gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Häufig wird es so dargestellt, als würden nicht die Klimakrise und der Verlust intakter Ökosysteme unsere Wirtschaft gefährden und schädigen, sondern so als ob die eigentliche Bedrohung darin bestünde, die Zerstörung und Destabilisierung mit entsprechenden Regulierungen zu begrenzen.

Der Globale Risikoreport des Weltwirtschaftsforums 2026 spricht eine gänzlich andere Sprache. Die größten Risiken für die Wirtschaft der nächsten 10 Jahre sind demnach:

1. Extremwetterereignisse
2. Artensterben und Kollaps der Ökosysteme
3. Kritische Veränderungen der Erdsysteme
4. Fehl- und Desinformation
5. Nachteilige Folgen von künstlicher Intelligenz

Einmal mehr wird die Einschätzung bestätigt: Der Klimawandel und das Artensterben gefährden unsere Wirtschaft und damit unseren Wohlstand und unseren Lebensstandard.

Eine gute und kurze Übersicht, wo wir in Sachen Klimakrise und deren Lösung stehen, gibt der aktuelle Klima-Report der Scientists for Future Mainz.

Die nötige Transformation unseres gesellschaftlichen Handelns muss kraftvoll und schnell sein, um das Erforderliche bewirken zu können.

Diese großen Herausforderungen müssen auf allen politischen Ebenen, international, national, föderal und kommunal gemeistert werden. Jede mögliche Entscheidung muss uns der Klimaneutralität näher bringen.

Aus diesem Grunde wollen wir die gesellschaftliche Transformation zu Klimaneutralität im Wahlkampf zur Landtagswahl 2026 in Rheinland-Pfalz zum entscheidenden Thema machen.

Wir (Link zu Transparenzhinweis unten) haben dazu alle Direktkandidierenden für den Landtagswahlkreis 30 (Bingen am Rhein mit den Verbandsgemeinden Gau-Algesheim, Rhein-Nahe und Sprendlingen-Gensingen) gebeten, unseren klimapolitischen Fragebogen zu beantworten.

Alle 10 Direktkandidierenden haben unsere Fragen beantwortet.

Unsere fünf Fragen und die Antworten der Direktkandidierenden

Hier finden Sie die vollständigen, nicht pseudonymisierten Antworten der Kandidatinnen und Kandidaten jeweils in der Reihenfolge unseres Rankings (bei Ranggleichheit alphabetisch).

Antworten und Erläuterungen je Frage hatten wir auf 1.500 Zeichen inklusive Leerzeichen begrenzt.

1. Windenergie

2. Energiespeicher und Netzstabilität

3. Wärmewende im Gebäudebestand

4. Klimawandelfolgen

5. Mobilität

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Binger Klimagespräch zur Landratswahl im Landkreis Mainz-Bingen

Dr. Heiko Brendel hat beim (außerordentlichen) Klimagespräch im Café ZWOZWO am 20. Februar 2025 unsere Analyse der Antworten der sechs Kandidatinnen und Kandidaten zur Landratswahl auf unsere Befragung vorgestellt. Die vollständigen Antworten haben wir hier veröffentlicht:

Klimapolitischer Fragebogen zur Landratswahl am 23. Februar 2025

Hier die Präsentation vom Klimagespräch, in der Dr. Heiko Brendel auch einen Überblick über einige Rahmendaten, Zuständigkeiten und den aktuellen Stand und die Möglichkeiten der Energiewende mit Fokus auf den Landkreis Mainz-Bingen gibt:


Zeit: Donnerstag, 20. Februar 2025, um 19:30 Uhr

Ort: Stadtteilzentrum ZWOZWO, im „Café“ im Erdgeschoss, Koblenzer Straße 22, Bingerbrück

Eintritt frei, keine Anmeldung

Klimapolitischer Fragebogen zur Landratswahl im Landkreis Mainz-Bingen am 23.2.2025

Wir haben alle Kandidatinnen und Kandidaten gebeten, unseren klimapolitischen Fragebogen zu beantworten.

Die vollständigen Antworten finden Sie im Folgenden.

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Stellungnahme zur Novellierung des Landesklimaschutzgesetzes

Diese Stellungnahme zur Novellierung des Landesklimaschutzgesetzes (LKSG) haben wir an das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität Rheinland-Pfalz geschickt:

Klimapolitischer Fragebogen zur Stadtratswahl am 9. Juni 2024

Die Stadt Bingen hat ambitionierte Klimaschutzziele:

a. Treibhausgasneutralität der Stadt Bingen bis zum Jahr 2040, möglichst bereits 2035

b. Klimaneutrale Stadtverwaltung inklusive aller kommunalen Gebäude bis 2030

c. Stromerzeugung zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien bis 2030

Um diese Klimaschutzziele zu erreichen, ist noch viel zu tun.

Es wird voraussichtlich politische Auseinandersetzungen über die Priorisierung der erforderlichen Maßnahmen und der zu tragenden Lasten geben.

Die Erreichung der Binger Klimaschutzziele ist vom Kenntnisstand, der Motivation und der Entschlossenheit aller künftigen Stadtrats- und Ausschussmitglieder abhängig.

Wir haben daher alle Kandidierenden für den Binger Stadtrat gebeten, unseren klimapolitischen Fragebogen* zu beantworten.

Transparenzhinweis: Die Kandidatur der ÖDP stand leider erst so spät fest, dass diese unseren Fragebogen erst deutlich nach den anderen kandidierenden Listen erhielt. Zu diesem Zeitpunkt waren die Antworten der anderen Parteien/Wählergruppen bereits veröffentlicht.

Die vollständigen Antworten** der kandidierenden Listen finden Sie im Folgenden.

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